Mitarbeit bei der MUT-TOUR

Die MUT-TOUR lebt zu einem großen Teil vom ehrenamtlichem Engagement vieler Begeisterter in ganz Deutschland. Das fängt mit den meist ehrenamtlichen ADFC-Tourenleitern, die die Mitfahr-Aktionen vor Ort leiten, an und endet bei ehrenamtlichen Mitarbeitern, die das bestehende und bezahlte Team unterstützen.

Ein ehrenamtliches Engagemente kann ähnlich einem Praktikum laufen (Kürzere Dauer, mehr Wochenstunden) oder permanent und egal wo in Deutschland stattfinden, wie z.B. bei unseren Ortsgruppen-Leitern.
Wenn wir von uns auch ehrenamtliche Unterstützung suchen, findet Ihr unten entsprechende Gesuche.
Wenn andersherum jemand von Euch mithelfen will: Meldet Euch über Kontaktformular bei Annika, sie ist erste Ansprechpartnerin für alle Mitarbeitsfragen.

-> Studenten können im Rahmen der MUT-TOUR Arbeiten schreiben.
-> Es gibt auch bezahlte Jobs bei der MUT-TOUR.

Unsere gemeinsame Fahrt zum Wintertreffen

Die Planung: Eine gemeinsame Tagestour mit dem Tandem zum Wintertreffen der Mut-Tour 2016 vom 8.1. – 10.1. 2016

Die Durchführung: BIBO (Gründer der Ortsgruppe in Bochum) reist am Vortag der geplanten Abreise zum Treffen am 7.1. 2016 nach Rhodt unter Rietburg an.
Da wir nur den einen Tag mit dem Tandem fahren, hingen wir natürlich im Vorfeld jeden Tag bei WetterOnline ab und prognostizieren die Wetterlage akribisch genau.

Das Ergebnis: Es soll tolles Fahrwetter mit kleineren vereinzelten Schauern geben. Das ist zu schaffen dachten wir, bei solch Kerlen, einem Bochumer Jung und nem waschechten Pfälzer, Kerle wie aus Stein gemeisselt;-)
Einige Vorbereitungen im letzten Moment mussten auch sein. So bauten wir grade mal eben so auf die Schnelle;-), den Gepäckträger von meinem Rad an das Tandem. Was im Nachhinein den Einsatz der Flex beanspruchte und meine den meiner Nerven;-)
BIBO holte schnell zur Beruhigung zwei alkoholfreie Radler, wo schon der Gedanke an beruhigende Hopfenblüten meine Stimmung wieder anhob. Ein Schutzblech sollte auch noch dran. „ISS KÄÄ PROBLEM MACHE MERR“ Ziemlich viel mit Kabelbinder und Zubehörgedöns aus der Basteltrickkiste, schützen wir Jürgens Outen als „Silberrücken“ 😉

Tandem soweit erst mal Startklar.;-))

Während ich die Kohlenhydrate per Nudeltopf auf dem Herd bereite, beschäftigt sich BIBO mit der Routenplanung und den letzten Meldungen bei WetterOnline.
Mit mächtig überfüllten Nudelbäuchen, Kaffee und alkoholfreien Bierchen, legen wir uns früh zum WarmUp in die Kojen.
Die Nacht lässt aufhorchen: Regen, Regen, regen wir uns nicht auf;-) Es regnet unaufhörlich und wir beginnen Gedanken zu hegen, morgen doch mit dem Auto zu starten.
Am frühen Morgen gegen 06:00h werden wir jedoch eines Besseren belehrt: Nach einigen mächtigen Sturmböen wurde es kalt und trocken. Wir stammeln vor uns hin „Geht nicht gibts nich und aufgeben schon gar nich“. So wird gepackt. Auch das Körperchen wird wohlbehütet in mehrere Schichten gehüllt, um das Tandem auch mal unter Extrembelastung zu testen;-)
Knapp unter dem zugelassenen Gesamtgewicht, den mit Adrenalin gepuschten Körper, der bis zum Anschlag aufgefüllten Beinmuskulatur und Mehrschichtisolationsfunktionsequipment ging es endlich auf die Piste. Und es sollte sich wieder mal zeigen, daheim isses schön, kuschlig, geschützt und trocken, aber unterwegs zu sein ist ein immer wieder unvergessenes Erlebnis.
Blühende Kirschbäume im Januar, gelb leuchtende Sandsteinmauern, strahlend blauer Himmel und eine Luft zum süchtig werden.
Unser Navi-Gerät führt uns zu unserer Überraschung durch kleinste Weinbergstrassen, jenseits der ausgezeichneten Radwege, zielgenau Richtung Bergstrasse. Auch Ludwigshafen, Mannheim meisterte das Programm perfekt.
Ein kleiner Abweichler und wir wurden nach 50m wieder daran erinnert, abseits der Route zu sein. Die erste Software die einem Dinosaurier ( oder Freunde sagen und dürfen auch sagen „der Mann hinterm Mond“ ) -bzgl. dem ganzen Gelärchs- wie mir, es erlaubt, nicht immer auf das Display zu starren, sondern per Ansage auf den Ohren geleitet, die Umwelt zu genießen. Was ja Sinn und Zweck sein sollte ( PUNKT).

Nach Kilometern X spürte ich ein leichtes Knacken in Tretlagerbereich, was ich erst mal ignorierte, aber nach intensivem Checken gesehen habe, dass sich der Exzenter zur linken Seite verabschieden möchte. Wir entschlossen uns zur Rast. Bananenbrot, Haselnüsse, Kekse und der Reparatur des Lagers. No Problem, kleinere Missgeschicke erledigen die Kerle aus Stahl gegossen 😉 im Handumdrehen und nach ner halben Stunde gehen wir die letzten 15 km an.
Ojah, nach 80 km kamen wir um 15:00h in Bensheim am Marktplatz glücklich und zufrieden an. Ich frachte Jürgen nach seinem Wohlbefinden und vor allem wie es seinem Allerwertesten ginge.
Zu meinem Erstaunen war die Aussage „Es geht mir blendend, ich könne noch 40km drauflegen ohne seinen Hintern zu strapazieren“ ( Brooks machst halt möglich ).
Bevor wir die Kartoffelsuppe Namens „ ist mir entfallen“ genießen konnten, verweilten wir am Marktplatz, bei Cappuccino und noch ner kurzen Kuschelrunde. Ein Feedback der zurückgelegten Tageskilometer beinhaltet ein positives
Fazit: „Bleib nie Zuhause, es gibt so viel zu sehen, zu erleben und zu lernen“.
Unsere beeindruckende Fahrt zum Wintertreffen wurde ergänzt durch sehr viel wertvolle Stunden, die wir mit anderen beim Wintertreffen verbringen durften. Aufgefüllt mit Informationen, netten Erinnerungen an Gespräche und überaus freundlichen und achtsamen Menschen, verlassen wir den Ort der Begegnung „Liebfrauenschule“ Bensheim sonntags gegen 11.30h

So hat man manchmal seine kleinen Problemchen, wenn man mit dem Tandem bei der Bahn mit dem Aufzug fahren will oder auch muss. So ist es manchmal notwendig, den Boliden vollbepackt, millimetergenau einzuparken und ihn dann noch diagonal hochkant in den Raum zu stemmen;-)
Aber all diese Problemchen sind zu meistern, ja und fördert auf eine Art und Weise Kreativität.

Fazit: Immer, immer gerne wieder!!!

DER MENSCH WÄCHST MIT SEINEN AUFGABEN ( P U N K T )

An dieser Stelle bedanke ich mich bei Allen die dieses Projekt unterstützen. Mit Fleiß, ihrem Engagement und Talent es am Leben zu erhalten, zu Erweitern und verbessern ( eigentlich schon mehr als genug ).

Vielen, Vielen Dank;-)

21.01.2016

Hinweise zur Teilnahme

Ich bin ausdrücklich kein Reiseveranstalter, jeder Mitfahrer trägt seine Kosten selbst, eine jeweils eigene Haftpflichtversicherung ist unbedingt notwendig.
Ich biete diese Treffen als Privatperson an, von daher ist die Teilnahme und Mitfahrt auf eigene Gefahr, ohne Garantie, Gewährleistung und Haftungsansprüche.

21.01.2016

Zu meiner Person

Es ist mir wichtig, dass Menschen die sich auf mein Angebot einlassen, wissen warum ich das tue, was ich tue.

Ich bin 1961 in Neustadt a. d. Weinstrasse in sehr ärmlichen Verhältnissen, mit schweren Psychischen und Physischen Misshandlungen groß geworden.
Es folgten Traumatisierungen, Ängste und Panik: Das volle Programm bis zum Jugendalter.
Mit 17 hatte ich schwere Magengeschwüre, die sich vernarbten und den Magenausgang verschlossen.
Es folgte eine Magen-Operation mit lebensbedrohlichen Folgen: 4 Monate Krankenhausaufenthalt, davon 1 Monat Intensivstation.
Danach Reha, Reha, Reha, das Übliche bis zum abwinken, nur die Ursachen wollte keiner wissen.
Mit 29 wurde dann eine Zyste an der Bauchspeicheldrüse festgestellt. Glücklicherweise sofort vom Internisten erkannt und mit Empfehlung ab ins Krankenhaus zur OP die Zyste entfernen. Auch wiederum lebensbedrohlich. Warum diese entstanden ist, wusste bzw. wollte keiner wissen.
Danach war keine Ruhe, Ängste, Panik, Verhaltensauffällig, aggressiv gegen mich selbst.
Mit 35 Suizidversuch bis ich durch einen Hausarzt in Psychotherapeutische Behandlung kam.
Meine Rettung bis zum heutigen Tag.
Ich lebe heute noch zusätzlich mit Diabetes (seit 2005) und Tinnitus beidseitig, aber ich lebe.

Als Leistungssportler groß geworden und mit dem Sport auch nie aufgehört, ist er im Leben ein unverzichtbarer Begleiter geblieben.
Immer wieder spüre ich- klar den inneren Schweinehund zu überwinden-, dass nach nur geringer Intensität von Bewegung ein Wohlbefinden vorherrscht.
Nach ein paar Trainingseinheiten spüre ich eine gewisse Spannung über den ganzen Körper, die mir hilft, den Kontakt zu meinem Körper herzustellen.
Es ist der Flow zwischen Körper und Geist, der mir Energie, Lebensfreude und Wohlbefinden bringt.
So bewältige ich heute mein Leben, meine gesundheitlichen Einschränkungen und immer wiederkehrende Existenzängste mit Bewegung.
Ich nehme ausser Insulin keine Medikamente, beanspruche Gesprächstherapie und versuche weitestgehend eine vernünftige Ernährung und Lebensweise zu führen.

Diesen kurzen Einblick in mein Leben möchte ich nutzen, um vielleicht klar zu machen, dass ich jemand bin, der aus eigener Erfahrung weiß, was es heißt, in Lebenskrisen zu stecken, Depressionen zu kennen, Existenzängste zu haben und gleichzeitig erkrankt zu sein. Der „TrotzAllem“ einen Weg gefunden hat, ein zufriedener Mensch zu sein, mit dem was geblieben ist.

Ich möchte mein Angebot nutzen, damit Menschen ausprobieren können, ob dies vll. ein unterstützender Weg sein kann, sich besser zu fühlen oder sich dadurch auch neue Wege und Ideen auftun!

In diesem Sinne herzlichen Dank fürs lesen!

Jürgen aus Rhodt unter Reitburg

Wer mehr über mich erfahren möchte, Termine und ergänzende Hinweise oder Aktuelles zur Ortsgruppe sucht, findet mich hier im Netz: www.aktivboerse.blogspot.de

21.01.2016

3 Eisnasen können noch mit nach Züsch 11-15. Feb 2016

Am 11. Bis 15. Februar 2016 findet die Wintertour der MUT-TOUR in Züsch bei Hermeskeil statt, zu der sowie ehemalige als auch neue interessierte Teilnehmer herzlich eingeladen sind.
Übernachtet und gemeinsam gekocht wird auf dem Hof Birkenau. Von dort aus wandert die Gruppe gemeinsam mit zwei Island-Pferden, drei volle Tage sternenförmig durch die Landschaft. Wir wandern morgens los, wandern einige Kilometer und kehren abends wieder zum Hof zurück. Vielleicht haben wir ja auch Glück und die Landschaft ist mit Schnee bedeckt. Abends wird zsammi gekocht und gegessen.
Zu dieser Wintertour können noch drei neue Teilnehmer dazustoßen! Wer Lust hat in der dunklen Jahreszeit in Gemeinschaft Natur zu erleben und die MUT-TOUR ein wenig kennen zu lernen, sollte mitkommen (-:
Kosten: Entstehen im Zweifel für die An- und Abreise. Vermutlich können die Kosten ab dem 61. Bzw. bei Bedarf ab dem 31. Euro von der MUT-TOUR übernommen werden. Das klärt sich leider erst nach der Tour. Wegen genauer Details, meldet Euch einfach über das Kontakt-Formular, das wir für Euch auf dieser Seite versteckt haben (-;

_mg_9225Ob wir soviel Schnee wie im Harz 2015 haben: mal gucken, aber dafür haben wir Pferde (-:

20.01.2016

Wintertreffen 2016: 8.-10. Januar in Bensheim

Am Freitag 8.1.16 sammelten sich 18 ehemalige Teilnehmer sowie Mitarbeiter der MUT-TOUR in der Liebfrauenschule Bensheim – ein für uns dankbarer Ort, da große Küche (..) und Fußbodenheizung, Klavier, Beamer & Co…nur Männerklos fehlen, da Mädchengymnasium (-;

Im Laufe des Samstag stieg die Anzahl der Anwesenden auf 34 Menschen und einen Hund, da einige andere Interessierte bzw. vier Vertreter von zwei Selbsthilfegruppen („Muthasen Bensheim“ und eine Depressions-SHG aus Heppenheim) dazu kamen. In der lokalen Zeitung erschien einige Tage zuvor ein Artikel, der dazu einlud am Samstag zwischen 14 und 19 Uhr zu uns zu kommen: Ankündigung Winter-Treffen im Bergrasträßer Anzeiger

Freitag Abend gab es Pizza, Samstag Reis mit Scheiß (-: dazu stets Salat – wir waren so viele, dass es turbulent zuging – wie in Auerbachs Keller vielleicht (-;
Tatsächlich waren wir dann auch noch in einer Kneipe im der Bensheimer Altstadt.

Das gemeinsame Essenmachen und Aufräumen hat super geklappt, großes Danke an die Tolle Truppe (-;
Hier noch ein toller Artikel über das Treffen, erschienen am 12.01.16 im Bergstäßer Anzeiger!

8.-10. Januar in der Liebfrauenschule Bensheim. 34 Teilnehmer. 2 Nächte. Lecker gekocht haben wir auch!

13.01.2016