Héri und die sieben Mut-Touristen

Am Donnerstag, den 11.02.16 trafen wir aus Norden, Westen und Süden kommend, in Hermeskeil ein. Von dort nahm uns Martin in seinem Auto mit zum 6 km weit entfernten Hof Birkenau bei Züsch mit.
Dort lernten wir Teilnehmer uns bei einem Käffchen und Tee kennen, erkundeten den Hof und unsere Unterkunft. Wir bezogen unsere Betten und Matratzen und kamen noch einmal zusammen, um den nächsten Tag zu besprechen.

Winter-MUT-TOUR auf dem Hof Birkenau bei Züsch: Wandern mit Héri, dem gutmütigen Isländer und 7 Mut-Touristen. 12. bis 14. Februar 2016

Am Freitag wurden wir dann – wenn wir noch nicht selbst wach geworden waren – liebevoll geweckt. Beim Frühstück gingen die ersten schon etwas früher mit hinaus, um Héri, unser Begleitpferd zu füttern. Nach dem Essen gingen wir dann alle hinaus, um in Pflege und Handling mit dem Pferd eingewiesen zu werden. Wir beobachteten und probierten uns im Putzen und Hufe Ausschaben, bis das Pferd wanderbereit war.
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14.02.2016

3 Eisnasen können noch mit nach Züsch 11-15. Feb 2016

Am 11. Bis 15. Februar 2016 findet die Wintertour der MUT-TOUR in Züsch bei Hermeskeil statt, zu der sowie ehemalige als auch neue interessierte Teilnehmer herzlich eingeladen sind.
Übernachtet und gemeinsam gekocht wird auf dem Hof Birkenau. Von dort aus wandert die Gruppe gemeinsam mit zwei Island-Pferden, drei volle Tage sternenförmig durch die Landschaft. Wir wandern morgens los, wandern einige Kilometer und kehren abends wieder zum Hof zurück. Vielleicht haben wir ja auch Glück und die Landschaft ist mit Schnee bedeckt. Abends wird zsammi gekocht und gegessen.
Zu dieser Wintertour können noch drei neue Teilnehmer dazustoßen! Wer Lust hat in der dunklen Jahreszeit in Gemeinschaft Natur zu erleben und die MUT-TOUR ein wenig kennen zu lernen, sollte mitkommen (-:
Kosten: Entstehen im Zweifel für die An- und Abreise. Vermutlich können die Kosten ab dem 61. Bzw. bei Bedarf ab dem 31. Euro von der MUT-TOUR übernommen werden. Das klärt sich leider erst nach der Tour. Wegen genauer Details, meldet Euch einfach über das Kontakt-Formular, das wir für Euch auf dieser Seite versteckt haben (-;

_mg_9225Ob wir soviel Schnee wie im Harz 2015 haben: mal gucken, aber dafür haben wir Pferde (-:

20.01.2016

Wintertreffen 2016: 8.-10. Januar in Bensheim

Am Freitag 8.1.16 sammelten sich 18 ehemalige Teilnehmer sowie Mitarbeiter der MUT-TOUR in der Liebfrauenschule Bensheim – ein für uns dankbarer Ort, da große Küche (..) und Fußbodenheizung, Klavier, Beamer & Co…nur Männerklos fehlen, da Mädchengymnasium (-;

Im Laufe des Samstag stieg die Anzahl der Anwesenden auf 34 Menschen und einen Hund, da einige andere Interessierte bzw. vier Vertreter von zwei Selbsthilfegruppen („Muthasen Bensheim“ und eine Depressions-SHG aus Heppenheim) dazu kamen. In der lokalen Zeitung erschien einige Tage zuvor ein Artikel, der dazu einlud am Samstag zwischen 14 und 19 Uhr zu uns zu kommen: Ankündigung Winter-Treffen im Bergrasträßer Anzeiger

Freitag Abend gab es Pizza, Samstag Reis mit Scheiß (-: dazu stets Salat – wir waren so viele, dass es turbulent zuging – wie in Auerbachs Keller vielleicht (-;
Tatsächlich waren wir dann auch noch in einer Kneipe im der Bensheimer Altstadt.

Das gemeinsame Essenmachen und Aufräumen hat super geklappt, großes Danke an die Tolle Truppe (-;
Hier noch ein toller Artikel über das Treffen, erschienen am 12.01.16 im Bergstäßer Anzeiger!

8.-10. Januar in der Liebfrauenschule Bensheim. 34 Teilnehmer. 2 Nächte. Lecker gekocht haben wir auch!

13.01.2016

Ausflug der Ortsgruppen Bochum/Rhodt

Erster gemeinsamer Ferientag

Wieder einmal „OnTheRoad“ again. Jürgen aus Bochum war für ein paar Tage zu Besuch in der Pfalz und wie immer bei Radfahrjunkies und Mood-Tour infizierten ein Ritt auf dem „TandemStahlross“ muss es schon sein. Die versprochenen neun Sonnenstunden verkürzte die Tagesbadesaison auf „Null“. Nur kurz bekamen wir ein paar Sonnestrahlen ab, die jedoch nicht ausreichten, unsere nassen Schuhe zu trocknen. Der Wetterlage trotzend, ein doch sehr gelungener Ausflug rund um die Rietburg und darüber hinaus.

Das „TandemCruisen“ runden wir ab mit Cappuccinoschlürfen am Schwanensee Landau/Pfalz.

Zweiter Ferientag

Ich konnte den Alltag nicht vernachlässigen, so fuhren wir gemeinsam in die Tagesklinik Landau um mit meinen mir ans Herz gewachsenen Patienten NordicTalking zu laufen. Jürgen, da eine offene Laufgruppe für Ex-Patienten und „Normalies“, hielt den locker gestalteten Rundkurs gut mit.

Nach NordicTalking, Überbrückung einiger steiler Anstiege zu den schönsten Aussichtspunkten mit dem Tandem, ließen wir es in der Sauna bei „Aufguss Michael“ so richtig krachen. Insgesamt drei Aufgüsse schafften wir, bis uns der Heißhunger aus der Hütte trieb. So blieben wir beim Pizzabäcker meines Vertrauens in Edenkoben hängen. Später schraubten wir uns mit pizzagefülltem Bäuchlein,- jeder still auf seinem Sattel sitzend, in die Höhe nach Rhodt.

Ein sonniger Herbsttag mit bewegten Bildern im Kopf ist vorbei.
Zufrieden und glücklich fallen wir an diesem Tag frühzeitig in die Kojen.
Immer wieder gerne!!

Ich sage Danke für wunderbare Stunden. Schön, dass es dich gibt und wir uns in kürzester Zeit kennengelernt haben.!

So kann es dann aussehen wenn zwei ehemalige Teilnehmer der Mut-Tour und Ortsgruppengründer sich gemeinsam bewegen. Eine nicht zu unterschätzende Begleiterscheinung der Mut-Tour. Bundesweite Bekanntschaften, Freunde gewinnen, Freud und Leid teilen und neue Ideen gemeinsam erarbeiten.

Wir werden versuchen diese Besuche zu wiederholen, weitere Menschen und begeisterte Radfahrer zu gewinnen für kleinere Wochenendtouren.

Ich selbst möchte mich an dieser Stelle bei Sebastian Burger für seine tolle Arbeit mit der Mut-Tour bedanken und wünsche mir weiterhin den Fortbestand der Tour.

Allen anderen Aktivisten, Mitarbeitern und Unterstützern ein riesen Dankeschön für

sooo ….

V I E L.

14.12.2015

MUT-TOUR gewinnt DGPPN-Antistigma-Preis 2015

Am 28.11.2015 nahmen wir den 13. Antistigma-Preis entgegen – überreicht durch Prof. Gaebel von der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde).
Das freut uns natürlich ungemein, zumal wir schon seit 2012 zugange sind.
Mit dem Preis sind 5000 € verbunden, die 1:1 in die Finanzierung der MUT-TOUR 2016 fliessen. Darüber hinaus hoffen wir, dass die MUT-TOUR als Projekt der Selbsthilfe und Betroffenen-Kompetenz mehr Gehör unter Behandlern findet, da wir zur Besetzung der Etappen 2016 auch auf niedergelassene Therapeuten und psychosomatische Einrichtungen angewiesen sind, die unsere Teilnahme-Angebote in Form von Flyern & Co bewerben.

Wir freuen uns auch, dass mit Claudia Gliemanns Buch „Papas Seele hat Schupfen“ ein weiteres Projekt unseres Trägervereins Deutsche DepressionsLiga gekürt wurde – mit dem dritten Preisträger „Team III Rot-Weiss Essen“ werden wir vermutlich beim Ruhr-Aktionstag im Juli 2016 kooperieren.

Stefanie Vilsmaier, Sebastian Burger und Prof. Dr. Gaebel (Antistigma-Preis 2015)

Stefanie Vilsmaier, Sebastian Burger und Prof. Dr. Gaebel (Antistigma-Preis 2015)

Martin, Sebastian, Claudia, Martin und Steffi bei der DGPPN-Messe 2015

Martin, Sebastian, Claudia, Martin und Steffi bei der DGPPN-Messe 2015

Wir waren, wie oben zu sehen, auch Teil eines Messegangs, wo sich sowohl DepressionsLiga, das prämierte Kinderbuch als auch andere MUT-TOUR-Partner gezeigt haben.

30.11.2015